Geschichte · Zeitleiste
Kleine Röperhof-Chronologie
Daten und Ereignisse von der ersten Erwähnung 1662 bis zur 250-Jahrfeier im Jahr 2009.
DatenEreignisse
Ostern 1662
Hinrich Röper erscheint im Othmarscher Kirchenrechnungsbuch zum ersten Mal als Bauer und „Eingesessener“ in Othmarschen mit der Vollhufe Nr. 2.
22. Februar 1675
Heirat von Hinrich Röper.
1676
Geburt des 1. Sohnes und Nachfolgers Johann, der gleichzeitig Vogt in Othmarschen wird.
15. März 1714
Geburt des 1. Sohnes und Nachfolgers Hinrich.
1736
Heirat von Hinrich Röper mit Gesche Ramcke und Erwerb des heutigen Röperhofs vom Schwiegervater Lorenz Ramcke.
13. Oktober 1749
Nach dem Tod von Gesche 2. Eheschließung von Hinrich Röper mit Anna Wientapper.
Juli (?) 1759
Der Röperhof wird bei einem Brand zerstört, eine gelähmte Tochter stirbt bei dem Brand. Das Feuer wurde von dänischen Soldaten gelegt.
5. September 1759
Nach kurzer Bauzeit ist der Röperhof bereits so weit wieder aufgebaut, dass das Richtfest gefeiert werden kann.
1839
Bau des Altenteils.
1898
Errichtung des Anbaus (Kuh- und Schweinestall) und Sanierung des Wirtschaftsgiebels.
Um 1900
Einbau der Küche.
1930
Abriss einer Scheune und Bau des „Tantenhauses“.
1938
Der Röperhof wird unter Denkmalschutz gestellt.
13. Dezember 1943
Schwerer Bombenangriff, Röperhof und „Tantenhaus“ werden nur leicht beschädigt, im Altenteil schlägt eine Bombe ein und zerstört eine Giebelseite.
1949
Die Stadt Hamburg verpflichtet Johann Röper, das Altenteil wieder herzustellen.
ab 1950
Landwirtschaftliche Nutzung des Röperhofs wird immer unwirtschaftlicher, größere Teile der Ländereien werden von der Stadt Hamburg für den Bau des Altonaer Krankenhauses und des Neuen Elbtunnels enteignet.
1954
Die nachfolgende Röper-Generation, Johanna, Hans und Johann, verläßt den Röperhof aus obigen Gründen und übernimmt eine Hofstelle in Nienjahn/Hohenwestedt.
1964
Die Stadt Hamburg verpflichtet Johann Röper Senior, das Altenteil, das dem Bau des Elbtunnels im Weg steht, abzureißen.
ca. 1970–1980
Verschiedene gewerbliche Nutzungen des Röperhofs können den Zerfall des Gebäudes nicht aufhalten.
1982
Erste Kontaktaufnahme von Christoph Mühlhans mit der Familie Röper.
13. Juli 1983
Abschluss des Pachtvertrages zwischen Christoph Mühlhans und der Familie Röper. Ziel ist eine denkmalsgerechte Sanierung und Nutzung des Röperhofs.
1983
Gründung des Vereins zur Erhaltung des Röperhofs. Beginn der Fassadensanierung am Südgiebel.
1987–88
Ausbau der ehemaligen Wohnstuben für ein Café.
1988–89
Ausbau des Dachbodens im Anbau für eine Kunstschule.
19. September 1990
Der erstmals verliehene Preis für Denkmalpflege der Patriotischen Gesellschaft von 1765 wird für die „sensible Instandsetzung des Röper'schen Hofes“ vergeben.
1990–1994
Errichtung diverser Büro- und Atelierflächen im Erdgeschoss.
1995–96
Ausbau des Dachbodens des Haupthauses für Büro-/Atelierflächen. Feuerschutz des Reetdaches durch besondere Lehmputztechnik.
1997
Umbau des Erdgeschosses für das Restaurant Röperhof.
13. September 2009
250-Jahrfeier.